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dreißig Tage Kuba
© Henriette Artz Berlin, 2016

»Aufwachen     Der Wecker hat schon ein paar Mal geklingelt, durch die Balkontür dringen die Geräusche von draußen herein: Der Bus hält vor der Haustür, Männer begrüßen sich, Frauen rufen über die Straße, die Vögel, Trillerpfeifen, ein Hahn kräht. Das klak klak klak der Ventilatoren macht schläfrig, Hundebellen, Straßenlärm und das rhythmische schhhhuk schhhhhuk der Macheten, die den Rasen schneiden, dringen durch die Stores herein. Wenn man sich ein Stückchen nach links rollt und über den großen Zeh hinweg durch die Balkontür über die Brüstung und an den Hochhäusern vorbeiguckt: Das Meer. Die Fliesen sind schon warm von der Sonne und die Wäsche weht im Wind. «





kann vieles bedeuten: der Letzte, ein letztes Mal, das letzte Brot im Regal aber auch das Neueste, die neuesten Nachrichten, die neuesten Veränderungen. In diesem Wort steckt eine Endgültigkeit, die gleichzeitig einen Neuanfang einleitet.





Kuba befindet sich in einer politischen Zwischenphase: die Funkstille mit Amerika wird Beendet, Beziehungen werden wieder aufgenommen und die Touristen wollen „schnell nochmal hin“. Reisende suchen nach dem Sozialismus, Kubaner warten auf Veränderungen.







Das Buch zeigt auf 400 Seiten eine Sammlung von Momenten, Gesprächen und Beobachtungen des Landes: Innerhalb zweier Monate entstanden vor Ort Texte, Zeichnungen und Fotografien die versuchen einen kleinen Ausschnitt der Atmosphäre einer Insel einzufangen, die nicht mehr isoliert und doch noch nicht frei ist.








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zwei mal dreißig Tage Kuba
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Henriette Artz


400 Seiten
Druck: LDC & Laserline
Bindung: Henriette Artz
Siebdruck: Martha Burger









Henriette Artz
Mail → henriette.artz[at]gmx.de
tumblr → yetiartz.tumblr.com





(Achso: Das ist nur eine vorübergehende Seite, bis Yeti aus dem Urlaub zurück ist!)